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Das verändernde Gesicht der Obdachlosigkeit

 INSP Montag, 30. Juli 2012

Straßenzeitungen sind in besonderem Maß Zeugen der Wirtschaftskrise, die seit 2008 herrscht. Sie helfen, denen eine Stimme zu geben, die unter der Rezession am meisten leiden. Hier präsentieren wir Geschichten, die das menschliche Leid hinter den endlosen Statistiken zeigen. (292 Wörter) - Von Danielle Batist

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Reuters_Global recession

A demonstrator bangs on a saucepan with a spoon while shouting slogans during a protest against government austerity measures in front of the ruling government party Popular Party headquarters in Madrid. Photo: REUTERS/Juan Medina

Auf allen Kontinenten wurden Straßenzeitungen seit 2007 Zeugen von den Konsequenzen des ökonomischen Abschwungs. Eine neue Umfrage, die diesen Monat vom Internationalen Netzwerk der Straßenzeitungen (INSP) veröffentlicht wurde, belegt das Ausmaß des Problems. Insgesamt 89 INSP Straßenzeitungen haben weltweit an der im Juli 2012 veröffentlichten Umfrage teilgenommen, hauptsächlich in Europa (50 Straßenzeitungen) und Nordamerika (24 Straßenzeitungen). Die Umfrage beruft sich auf den 4-Jahreszeitraum seit dem Beginn der Krise.

  • 72% haben einen Wechsel unter ihren Verkäufern bemerkt

  • 16% sagen, dass mehr Menschen mit Familie zu Straßenzeitungsverkäufern wurden

  • Fast 20% sagen, dass heute vermehrt junge Menschen zu ihren Verkäufern zählen

  • 20% sagen, dass die Anzahl der Straßenverkäufer wächst

  • 78% haben einen demografischen Wandel unter der obdach- oder arbeitslosen Bevölkerung in ihrer Stadt/ihrem Land beobachtet

  • 37% sagen, dass vermehrt junge Menschen obdach- oder arbeitslos wurden

  • 21% sagen, dass die Zahl an älteren Menschen, die obdach- oder arbeitlos werden, gestiegen ist

  • Ein Viertel ist der Meinung, dass Familien zunehmend obdach- und arbeitlos wurden

  • Ein Drittel sagt, dass vermehrt hiesige Menschen obdach- und arbeitslos wurden

Die ökonomische Krise wird in ihrer Gesamtheit für die Hauptursache der sich veränderten Demografie von obdachlosen Menschen gehalten. 40% sagen, dass der Mangel an Arbeitsstellen der größte Beiträger zu diesen Veränderungen ist, gefolgt von einem Manko an bezahlbaren Unterkünften.

Translated by Jules Schneider

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