print logo
  • Username:  
    Password:  

Search results RSS Feed

Unsere Verkäufer: Lasse Andreassen (=Oslo, Oslo, Norwegen) =Oslo - Norway 27/06/2016

Lasse Andreassen erzählt, wie seine zwei Jahrzehnte dauernde Drogensucht sein Leben ruiniert hat. Jetzt aber versucht der 33-Jährige, clean zu werden und wieder eine Vollzeitstelle zu bekommen. Bis es soweit ist, verkauft er in Oslo eine Straßenzeitung. In einem bewegenden Interview mit =Oslo spricht er über Sucht, die neue Richtung in seinem Leben, und warum er Spiegel meidet. „Wenn du wieder nüchtern bist, ist auf einmal alles wieder da. Und das Schlimmste, das du tun kannst, ist, die zu verletzen, die du liebst, und die du eigentlich hättest beschützen sollen.“

LGBT-Communities beim Kampf gegen HIV benachteiligt IPS 27/06/2016

Die Behandlungsmöglichkeiten für HIV/Aids haben sich verbessert und sind immer mehr Menschen zugänglich. Die LGBT-Community ist zwar besonders stark betroffen, profitiert aber oft erst später von den Fortschritten oder wird sogar ganz ausgeschlossen. Die andauernde Diskriminierung der LGBT-Community – besonders betroffen sind Transsexuelle – wurde vor kurzem auch bei den Vereinten Nationen deutlich. Eine Reihe von LGBT-Organisationen war die Teilnahme an einer Konferenz zur Aids-Bekämpfung im Juni in New York untersagt worden. Hier erklären sie, was getan werden muss, um die Situation zu verbessern und die Vernachlässigung ausgerechnet der Gruppen, die weltweit am meisten vom HI-Virus betroffen sind, zu beenden.

Mega-Dämme: Eine umstrittene Energiequelle IPS 27/06/2016

Obwohl riesige Dämme verheerende Auswirkungen auf Ökosysteme und indigene Communities haben können, sehen viele ärmere Länder sie immer noch als eine gute Möglichkeit, die Löcher in ihrer Energieversorgung zu stopfen. IPS sieht sich als Beispiel das Dammprojekt Inga III in der Demokratischen Republik Kongo an. Wenn der Damm fertig ist, wird er der größte der Welt sein. Allerdings gibt es bereits Bedenken, dass 90 Prozent der Bevölkerung nicht von diesem Projekt profitieren werden. Könnten Wind- und Solarenergie sinnvolle Alternativen zu den Mega-Dämmen sein?

Christen in Jerusalem sind zunehmenden Spannungen ausgesetzt 27/06/2016

Religiöse Spannungen sind nichts Neues in Jerusalem - einer Stadt, die seit Jahrhunderten Heimat dreier Weltreligionen ist. Aber für die christliche Minderheit von nur 7000 Menschen, die innerhalb der Altstadt-Mauern auf engem Raum leben, ist das Leben gerade so schwierig wie nur selten zuvor: Sie sind gefangen in einer Gewaltwelle, in der vor allem Muslime Juden attackieren. Während die Gewalt eskaliert und die Zahl der Touristen schwindet, sehen viele christliche Palästinenser einer unsicheren Zukunft entgegen. Reuters berichtet.

Hungernde Venezolaner schmuggeln Nahrungsmittel aus Kolumbien Reuters 27/06/2016

Das krisengeplagte Venezuela leidet unter dramatischen Lebensmittelengpässen. Weil die Nahrungsmittelpreise in astronomische Höhen steigen, schleichen sich Menschen, die in der Nähe der Grenze leben, nach Kolumbien, um dort Mehl, Reis und sogar Windeln zu kaufen. Die Wirtschaftskrise in Venezuela wird immer schlimmer, und Arme sowie Angehörige der Mittelklasse stehen oft stundenlang für Lebensmittel an und gehen trotzdem mit leeren Händen nach Hause. Viele müssen Mahlzeiten ausfallen lassen oder den Müll durchwühlen. „In Venezuela gibt es nichts mehr – außer Hunger. Nur Kolumbien rettet uns“, sagt einer der Schmuggler.

Der fantastische Mr Dahl The Big Issue Australia 27/06/2016

Roald Dahls Bücher haben Generationen von Kindern begeistert - genauso wie Filmemacher. Aber der gefeierte Autor war nicht immer ein Fan von Filmadaptionen seiner Arbeit. Vor dem Kinostart von Steven Spielbergs Remake von „Sophiechen und der Riese“ sieht sich der „Big Issue Australia“ an, wie Dahl auf - und auch abseits der Leinwand - betrachtet wird.

Die „Stimmen der Straße“: Wenn Verkäufer schreiben Megaphone - Canada 27/06/2016

Die kanadische Straßenzeitung „Megaphone“ veröffentlicht jedes Jahr eine literarische Anthologie mit dem Titel „Voices of the Street“ („Stimmen der Straße“). Sie zeigt, wie vielfältig die Texte von Autoren sind, die Obdachlosigkeit und Armut erlebt haben. Die Anthologie erscheint seit sechs Jahren. Sie wird von den Verkäufern von „Megaphone“ zusammengestellt und verkauft. Die Ausgabe von 2016, die im April erschienen ist, hat das Thema „Wandel“. Die vier Ausschnitte weiter unten stammen von Autoren, die dort vorgestellt werden. Sie zeigen, wie viel Talent in ihnen schlummert.

Was wollen unsere Leser? #INSP2016 gibt Antworten INSP 27/06/2016

Chefredakteure von Straßenzeitungen aus Großbritannien, Dänemark und Griechenland haben diskutiert, wie man mit verschiedenen Techniken eine Stammleserschaft aufbaut und neue Lesermärkte erschließt. Das ist in einer Zeit, in der die Verkaufszahlen von Printmedien starken Fluktuationen unterworfen sind, besonders wichtig. Den Lesern und Verkäufern aufmerksam zuzuhören spielt dabei eine wichtige Rolle. Dazu gehört auch der Aufbau einer starken Markenidentität. Diskutiert haben Russell Blackman, Publishing-Direktor des „Big Issue UK“, Poul Struve Nielsen, Chefredakteur von „Hus Forbi“, und Christos Alefantis, Gründer und Herausgeber von „Shedia“.

Fotostrecke: Eine besondere Stadtführung zeigt die versteckten Seiten von Athen INSP 27/06/2016

Während der globalen Straßenzeitungskonferenz hatten die Delegierten Gelegenheit, Athen durch die Augen eines “Shedia”-Verkäufers zu sehen. Diese alternativen Touren werden von Menschen geführt, die selber Obdachlosigkeit und Armut erfahren haben. Veranstalter ist ein Social Business mit dem Namen „Athens‘ Invisible Path“. Dahinter steckt ein Konzept, das weltweit angewandt wird und die versteckten Seiten von Städten wie Edinburgh, Ljubljana, Berlin, Paris, Taipeh, London, Prag und Barcelona zeigt.

Was Geber wollen: Lehren von der #INSP2016 INSP 27/06/2016

Die Frage der Finanzierung wird für Straßenzeitungen auf der ganzen Welt immer wichtiger. Einige Delegierte haben auf der Konferenz in Athen an einer unglaublich nützlichen Runde teilgenommen, in der dargelegt wurde, was Geber wollen. Dabei ging es um Funding-Strategien, und es wurde gezeigt, welche großartigen Leistungen einige Mitarbeiter von Straßenzeitungen erzielt haben. Zoe Greenfield von INSP hat die Diskussion geleitet. Sie teile die fünf besten Tipps, die sie dabei bekommen hat.

“Wir müssen tapfer sein”: Straßenzeitungen und die Flüchtlingskrise INSP 27/06/2016

Während einer Podiumsdiskussion zur weltweiten Flüchtlingskrise auf der Konferenz INSP 2016 haben die, die täglich mit Flüchtlingen arbeiten, Straßenmagazine gedrängt, ihre einzigarte Position in der Medienlandschaft zu nutzen, um Geflüchteten ein Gesicht zu geben und so mehr Solidarität zu schaffen. Athens stellvertretender Bürgermeister, der sich um die Themen Einwanderung und Flüchtlinge kümmert und ein Freiwilliger, der auf Lesbos hilft, haben ihre Ansätze vorgestellt. Die Delegierten der Straßenzeitungen haben gleichzeitig nach neuen Ansätzen gesucht, die menschlichen Aspekte von Europas Flüchtlingskrise zu erzählen.

Straßenmagazine sind sich einig: Der Schlüssel zu erfolgreichen Kampagnen sind die Verkäufer INSP 27/06/2016

Auf der globalen Straßenzeitungs-Konferenz in Athen waren sich die Delegierten einig, dass es unabdingbar ist, die Verkäufer in den Mittelpunkt einer Kampagne zu stellen, wenn Wandel herbeigeführt und Wahrnehmungen herausgefordert werden sollen. Bei einer inspirierenden Podiumsdiskussion wurden erfolgreiche Kampagnen von Straßenzeitungen aus Dänemark, Schweden und den USA vorgestellt. Dazu gehören ein Kalender, der sich auf die Verkäufer konzentriert und viele Einblicke bietet, ein von Superhelden inspiriertes virales Video und eine intensive Lobbyaktion, die eine Straßenzeitung in Nashville gerettet hat.

Konferenzteilnehmer zu 100 Prozent inspiriert INSP 27/06/2016

Unglaubliche 100 Prozent aller Delegierten haben angegeben, dass die globale Straßenzeitungskonferenz 2016 mit ihren Gesprächen, Workshops und Networking-Möglichkeiten sie inspiriert hat. Jeder einzelne der 120 Delegierten würde die Konferenz Kollegen empfehlen, und wieder 100 Prozent haben nützliche Kontakte geknüpft. Dazu wurde der „Big Issue North“ offiziell als Gastgeber für das kommende Jahr vorgestellt. 2017 wird die Konferenz in Manchester stattfinden.

Besuch in Athener Flüchtlingslager: Delegierte „überwältigt“ INSP 27/06/2016

Auch immer mehr Flüchtlinge suchen Unterstützung bei Europas Straßenmagazinen. Eine Recherchereise während der INSP-Konferenz in Athen zum Flüchtlingslager Eleonas hat den teilnehmenden Delegierten die Augen geöffnet. In dem Camp leben 2300 Geflüchtete. Im Vergleich zu den Bewohnern anderer Flüchtlingslager können sie sich relativ frei bewegen. Hier berichten die Teilnehmer von ihren Einblicken.

Social Enterprises in Athen helfen hungernden Griechen INSP 27/06/2016

Social Enterprises waren in Griechenland vor kurzem noch ein unbekanntes Konzept. Die Wirtschaftskrise aber hat solche Organisationen auch dort sprießen lassen. Immer mehr Griechen, die unter der Armutsgrenze leben, sind von den Grassroots-Organisationen abhängig. Auf der INSP-Konferenz 2016 in Athen haben die Delegierten gehört, wie drei führende soziale Unternehmen Armen mit innovativen Wegen helfen - auch den Verkäufern der griechischen Straßenzeitung „Shedia“.

Die Gewinner der INSP Awards 2016 INSP 27/06/2016

Kreative Straßenzeitungsmacher aus der ganzen Welt sind am 14. Juni in Athen zusammengekommen, um die Gewinner der INSP Awards 2016 zu ermitteln. Während der globalen Straßenzeitungskonferenz haben die Delegierten den Erfindergeist und die hervorragende Qualität der 112 Straßenzeitungen, die Mitglied bei INSP sind, gefeiert. Elf Preise gab es für die besten Artikel, Titelbilder, Projekte und Kampagnen in dem internationalen Netzwerk.

Coca dient in Kolumbien als Währung Reuters 13/06/2016

In Kolumbien versuchen die Behörden, den steigenden Anbau von Coca-Sträuchern, die das Rohmaterial für Kokain liefern, einzudämmen. In der Region Guyabero, wo viele Menschen auf Coca-Plantagen arbeiten, tauschen einige im örtlichen Supermarkt sogar Coca-Paste gegen Lebensmittel. Viele Coca-Bauern, die etwa 1000 US-Dollar im Jahr verdienen, sind sich der Probleme bewusst, die ihre Pflanzen verursachen. Allerdings geben sie an, keine andere Wahl zu haben – und nichts, von dem sie sonst leben könnten.

Hilfe für die Obdachlosen von San Jose Reuters 13/06/2016

Eine geschäftige Straße in San Jose, Costa Rica: Ein ehrenamtlicher Friseur, der für die Organisation Friends of the World arbeitet, schneidet einem obdachlosen Mann den Bart. Etwa 30 Ehrenamtliche sind für die Grassroots-Organisation in der Stadt unterwegs. Den Obdachlosen, die sie dort antreffen, bieten sie Nahrungsmittel, Kleidung, Haarschnitte, Rasuren und Gesundheits-Checks an. Diese freundlichen Gesten geben den Obdachlosen Würde und Selbstwertgefühl zurück. Reuters hat die freiwilligen Sozialarbeiter begleitet.

Flucht in die Bollywood-Traumwelt Reuters 13/06/2016

In einem notdürftig zusammengezimmerten Kinosaal unter einer baufälligen Brücke in Neu-Delhi können Rikscha-Fahrer und Wanderarbeiter ihrer harten Realität entkommen – und sich in eine Traumwelt aus Bollywood-Songs, Tanz und Romantik flüchten. Die Organisatoren haben ihre Ersparnisse zusammengekratzt und die Ausrüstung gemietet. Der Eintritt kostet zehn Rupien (13 Cent) – ein hundertstel des Eintrittspreises der schicksten Kinos in der Stadt. Viele der Kinogänger sagen, dass diese Möglichkeit der Freizeitgestaltung sie von Lastern wie Drogen und den Spielhallen fernhält.

Die Ungewöhnlichen Hausbesitzer Hinz und Kunzt - Germany 06/06/2016

Im Berliner Projekt „Wilma 19“ leben 60 Menschen in einem ehemaligen Bürogebäude zusammen. Möglich gemacht hat es das Mietshäuser Syndikat, das Immobilien aufkauft, um langfristig günstige Mieten zu sichern.

Page: 1 2 3 4 5 6 

Recently added