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Brenda McKinstry: Mein Tag als StreetWise-Verkäuferin StreetWise - USA 28/07/2014

„Ich diskutiere immer wieder mit mir selbst, ob ich am Leben teilnehmen oder einfach aufgeben soll. Und jedes Mal entscheide ich mich für das Leben“, schreibt Brenda McKinstry. Seit September 2013 verkauft Brenda das Straßenmagazin „StreetWise“ in Chicago. In einem sehr persönlichen Essay erzählt sie, wie ihr „StreetWise“ geholfen hat, sie aus einem Leben zu retten, das aus Obdach- und Arbeitslosigkeit bestand. Und obwohl ihr Leben immer noch nicht einfach ist - Brenda steht um 4.30 Uhr auf, um zu ihrem Lieblingsstandort zu gelangen - sind die Menschen, die sie trifft, wenn sie das Magazin verkauft, zu einem Anker für sie geworden.

Woraus man Mädchen macht The Big Issue in the North - UK 28/07/2014

Caitlin Moran ist eine Journalistin aus Großbritannien. Ihr Bestseller „How to be a girl“ wurde von seinen Fans dafür gelobt, den Feminismus aus den staubigen Hallen der Universitäten und zurück in die Popkultur gebracht zu haben - und dabei noch witzig zu sein. Jetzt arbeitet Moran am Nachfolger „How to build a girl“ („Woraus man Mädchen macht“). Inspiriert wurde sie von den modernen Zwängen, denen ihre Teenager-Töchter ausgesetzt sind. Mit Gary Ryan vom Big Issue in the North spricht sie über ihre neue Bekanntheit.

Interview mit Kult-Filmemacher Kevin Smith The Big Issue in the North - UK 28/07/2014

Der Kult-Filmemacher Kevin Smith wurde 1994 durch seine in schwarzweiß gedrehte Komödie „Clerks“ bekannt. In den vergangenen zwanzig Jahren hat er mit Hollywood-Größen wie Ben Affleck und Matt Damon gedreht und in einigen Filmen sich selbst gespielt: Smith gibt eine Hälfte des Duos Jay & Silent Bob - zwei Charaktere, die immer wieder in seinen Filmen auftauchen. Mit Marissa Burgess vom Big Issue in the North spricht er darüber, wie es ist, ein Faulenzer zu sein, aus dem doch etwas wurde, und seinen neuesten Animationsfilm, „Jay & Silent Bob’s Super Groovy Cartoon Movie“.

Jennifer Batten: „Eine taffe Frau in einer von Männern dominierten Industrie“ Street Roots - USA 28/07/2014

Jennifer Batten wurde zu einer der berühmtesten Rock-Gitaristinnen der Welt, als sie in den 1980ern mit Michael Jackson tourte. Sie reiste mit dem King of Pop dreimal um die Erde. Später, in den 90ern, spielte sie Gitarre in der Band von Jeff Beck. Jetzt tourt sie mit einer Solo-Show durch Europa. Die amerikanische Musikerin spricht mit Sue Zalokar darüber, wie es war, die einzige weibliche Studentin am prestigeträchtigen Guitar Institute of Technology zu sein, und wie die Musikindustrie die Frauen im Stich gelassen hat.

Lauras Gesetz: „Menschen ohne psychische Erkrankungen entscheiden über Leben und Tod von Betroffenen“ Street Sheet - USA 28/07/2014

„Laura’s Law“ - Lauras Gesetz - ist der Name eines kontroversen neuen Gesetzesentwurfs in San Francisco, Kalifornien. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, wäre es einem Familienmitglied oder jemandem, der mit einem psychisch kranken Menschen zusammenlebt, möglich, diesen in eine psychiatrische Klinik einweisen zu lassen. Vorher konnten nur Mediziner, Psychologen oder Polizisten diesen Prozess initiieren. Alle drei Mitglieder des zuständigen Stadtratsausschusses haben dem Entwurf bereits zugestimmt. Wahrscheinlich wird er mit Unterstützung der Abteilungen für Polizei, Brandbekämpfung und öffentlicher Gesundheit verabschiedet. Andere Organisationen und Experten auf dem Gebiet psychischer Erkrankungen aber haben den Entwurf schnell kritisiert und das Motto ausgegeben, dass Gewalt das Gegenteil von Behandlung ist. T J Johnston berichtet für „Street Sheet“.

Genfood: Agrarindustrie übt Druck auf Tasmanien aus Reuters 28/07/2014

Tasmaniens isolierte Lage und Ursprünglichkeit haben die Insel zu einem beliebten Ort für Großbritannien gemacht, um Häftlinge dorthin zu deportieren. Genau diese Qualitäten und die geringe Einwohnerzahl von nur etwas mehr als einer halben Million Menschen haben die Insel auch zu einem der saubersten Orte der Welt werden lassen. Tatsächlich ist Tasmanien der einzige australische Bundesstaat, der gentechnisch veränderte Feldfrüchte und ebenso verändertes Tierfutter verbietet. Die Agrarindustrie des Landes ist deshalb sehr geschätzt. Genau diese unberührte Natur aber wird jetzt von der Technologie bedroht: Tasmaniens mächtige Mohn-Industrie übt Druck auf die Regierung aus, dieses Verbot nicht aufzuheben. Ein entsprechendes Moratorium würde dieses Jahr auslaufen. Tasmanien ist der weltweit größte Produzent von pharmazeutisch genutzten Opiaten.

Winziges Wächterhäuschen wird zur Kunstgalerie Reuters 28/07/2014

Ein deutscher Künstler hat eine winzige Überwachungskabine des kommunistischen Regimes in der ehemaligen DDR in ein Kunstwerk verwandelt. Es soll in einem Museum in der Nähe von Los Angeles ausgestellt werden, das dem Kalten Krieg gewidmet ist. Christof Zwiener hat die Kabine vor der Zerstörung gerettet. Bis jetzt haben zehn Künstler darin ihre Arbeit gezeigt. Das Häuschen wird so zu einer der kleinsten Kunstgalerien der Welt.

SIERRA LEONE: Ebola-Fieber fordert viele Opfer IPS 28/07/2014

Adikali Kamara ist Krankenpflegeschüler am staatlichen Krankenhaus in Kenema am Rande des Gola-Regenwaldes in Sierra Leone. Das hat ihm möglicherweise das Leben gerettet, denn er ist einer von 50 Personen, die sich in jüngster Zeit mit dem Ebola-Erreger angesteckt und dennoch überlebt haben. Allein in Sierra Leone starben bisher 99 Menschen; weitere 315 Männer, Frauen und Kinder sind infiziert.

NICARAGUA: Hungertragödie im Anmarsch IPS 28/07/2014

In Nicaragua bahnt sich eine Hungerkrise an. Das zweitärmste Land Lateinamerikas, das zudem zu den zehn Ländern der Welt gehört, die am anfälligsten für die Folgen des Klimawandels sind, leidet unter den Auswirkungen des ENSO-Klimaphänomens, das dem zentralamerikanischen Land mitten in der Regenzeit eine Dürre beschert hat.

Armando, der Schüler Strassenkreuzer - Germany 28/07/2014

Meine erste Begegnung mit Skopjes Straßenmagazin Face to Face (auf Mazedonisch Lice v Lice, auf Deutsch Gegenüber oder Von Mensch zu Mensch) hatte ich bei einem Fotoshooting in ihren Redaktionsräumen. Es waren Aufnahmen, die ich für irgendwelche Dokumente machen sollte, und ein Verkäufer nach dem anderen stellte sich vor eine weiße Wand. Einer beeindruckte mich besonders: ein hübscher junger Kerl mit modischem Aussehen – und so schüchtern. „Gut.“ Das war alles, was der Junge namens Armando auf die Frage antwortete, wie der Verkauf des Magazins laufe. Gefolgt von einem Lächeln.

Das Geschwür aus Alkohol und Drogen ist weg Strassenkreuzer - Germany 21/07/2014

Der „Bunte Steinweg-Family“ ist ein Künstler-Verein in Gera mit acht Mitgliedern. Gründungsmitglied ist Marco Schaub, 1974 in Gera geboren, an Drogen fast kaputtgegangen, dank Anonymen Alkoholikern (AA), Suchthilfe und Ärzten noch am Leben. Und an der Leinwand!

Der vertraute Blick zurück Apropos - Austria 21/07/2014

Es gibt Momente im Leben, an die man immer wieder gerne zurückdenkt. Die Erinnerung daran ist so lebendig, dass wir sie mit allen Sinnen genießen – und auch im Hier und Jetzt davon profitieren.

Susan Sarandon: Die Oscar-Gewinnerin setzt sich für Obdachlose ein Street Sense - USA 21/07/2014

Susan Sarandon ist eine gefeierte US-Schauspielerin. 1995 gewann sie den Oscar für „Dead Man Walking“, ein Jahr zuvor wurde sie für ihre Rolle in „Der Klient“ mit dem BAFTA ausgezeichnet. Dazu war sie in „Thelma & Louise“, der „Rocky Horror Picture Show“ und vielen anderen Filmen zu sehen. Neben der Schauspielerei setzt sich Sarandon leidenschaftlich für die Rechte Obdachloser ein und kämpft für das Ende des Hungers auf der Welt - wofür sie 2006 den „Action Against Hunger Humanitarian Award“ erhielt. Sarandon spricht mit „Street Sense“ über den neuen Dokumentarfilm ihres Sohnes, von dem sie hofft, dass er das Verständnis für die Probleme obdachloser Menschen erhöhen wird. Außerdem fordert sie, dass der US-Kongress Gewalt gegen Obdachlose als Hassverbrechen klassifiziert.

Pappkartons als Leinwand Real Change - USA 21/07/2014

„Früher hätte ich Angst gehabt, einfach so einen Obdachlosen anzusprechen - jetzt aber fürchte ich mich überhaupt nicht mehr“, sagt Willie Baronet. Der amerikanische Künstler reist gerade von Seattle nach New York. Auf dem Weg stoppt er in 24 Städten, um Bettlern ihre Schilder abzukaufen. Baronet sammelt die Schilder als Kunstobjekte und will sie später ausstellen, um Vorurteile und Stereotype abzubauen. Er spricht mit Hart Hornor von „Real Change“.

Der Sieg über die Trauer Spare Change News - USA 21/07/2014

Isaura Mendes verlor ihre beiden Söhne auf den Straßen von Boston, Massachusetts, USA, durch Gewaltverbrechen. Ihre Trauer wurde durch Gerüchte in ihrer Nachbarschaft und die Medien, die fälschlicherweise behaupteten, die Todesfälle hätten mit Drogen oder Gangs zu tun, noch vergrößert. Nichts davon war wahr. Jetzt setzt sich Mendes für Frieden und Gewaltfreiheit ein. Oft spricht sie in Gefängnissen oder trifft Männer, die für Gewaltverbrechen einsitzen. Sie will versuchen, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen - dafür hat sie sogar öffentlich dem Mörder eines ihrer Söhne bei der Gerichtsverhandlung 2008 vergeben. „Ich habe keine Ahnung, warum er das getan hat. Ich weiß nicht, warum das passiert ist. Und ich will über niemanden urteilen“, sagt Mendes.

Ein Weckruf: Genetisch modifizierte Nahrungsmittel sind zurück The Big Issue in the North - UK 21/07/2014

Vor über einem Jahrzehnt blockierte eine kreative Kampagne gegen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel die Produktion in Europa. Die Demonstranten schufen apokalyptische Bilder: In weißen Mänteln und Gasmasken vor aufziehenden schwarzen Wolken verwüsteten sie in Großbritannien Weizenfelder. Die Aktionen lösten bei vielen Empörung und Angst vor dem sogenannten „Frankenfood“ aus. Laut Umfragen befürworten nur zwei Prozent der Menschen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel. Strenge Sicherheitsbestimmungen haben deren kommerzielle Produktion praktisch gestoppt. Heute ist es zwar nicht leicht, solche Lebensmittel im örtlichen Supermarkt zu finden - aber haben die Aktivisten wirklich gesiegt, ihre Gasmasken und Sensen an den Nagel gehängt und sich anderen Umweltproblemen zugewandt? „The Big Issue in the North“ berichtet.

Mavis Staples: Brief an mein jüngeres Ich The Big Issue UK 21/07/2014

Mavis Staples wurde in den 1950er Jahren als Teil der amerikanischen Gospelband „The Staples Singers“ bekannt. Die Gruppe wurde von ihrem Vater ,Pops’ Staples geleitet, der Gitarre spielte. Die Gruppe wurde von spirituellen Hitgaranten zu gefühlvollen Stimmen der Bürgerrechtsbewegung, die Martin Luther King Jr. nahestanden. Mavis, 74, spricht mit Andrew Burns vom „Big Issue UK“ über den Tag, als sie Dr. King traf, und den Heiratsantrag, den ihr ein junger Bob Dylan machte.

Chinas „Krebsdörfer“ Reuters 21/07/2014

Chinesische Behörden werden beschuldigt, Umweltverschmutzung durch Fabriken zu vertuschen. In der Stadt Dapu im ländlichen China wurden bei vielen Kindern hohe Bleiwerte festgestellt. Beamte sollen Familien gedrängt haben, die Resultate der Bluttests ihrer Kinder für Milch einzutauschen. Diese soll angeblich das Blei aus ihren Körpern spülen. Umweltverschmutzung in ländlichen Gebieten in China ist weit verbreitet und ein Nebeneffekt des rapiden Wirtschaftswachstums. Die Krebsraten in einigen verschmutzten Dörfern sind so hoch, dass sie als „Krebsdörfer“ bekannt sind.

Der Plan eines Milliardärs könnte Kalifornien in sechs kleinere Staaten teilen Reuters 21/07/2014

Ein Milliardär aus den USA leitet eine ganz besondere Kampagne: Er will den Staat Kalifornien in sechs kleinere Staaten teilen. Kalifornien ist der Bundesstaat der USA mit der höchsten Einwohnerzahl und die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Laut dem Geschäftsmann Timothy Draper würde der Plan gerechtere, lokale Regierungen schaffen, die Verkehrsprobleme verringern und die Probleme mit der Wasserversorgung lösen. Vor kurzem gelang es ihm, genug Unterschriften zu sammeln, um 2016 das Volk darüber abstimmen zu lassen. Kritiker allerdings glauben, dass sein Plan die Wirtschaft schädigen könnte.

GAMBIA: Frauenorganisationen erwarten Gesetz gegen FGM IPS 21/07/2014

Frauenrechtsaktivistinnen in Gambia sind der Meinung, dass 30 Jahre Aufklärung über die Risiken der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) ausreichend sind, um die Praxis zu verbieten. Dennoch ist sie in dem 1,8 Millionen Menschen zählenden, westafrikanischen Land nach wie vor verbreitet. Doch den Gegnern zufolge ist der Wendepunkt erreicht.

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