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Grundeinkommen: Als die Utopie einmal Wirklichkeit wurde Surprise - Switzerland 23/05/2016

Über das bedingungslose Grundeinkommen wird viel spekuliert, eine Reihe von Fragen sind offen. Einige Antworten können Menschen geben, die bereits ein Grundeinkommen erhielten. Es gibt sie: in Kanada und Deutschland.

Chor: Musik, die einfährt Surprise - Switzerland 23/05/2016

Wer früher Lieder aus dem südlichen Afrika sang, hatte ein politisches Anliegen. Heute werden sie auch im Kindergarten und im Surprise Strassenchor gesungen.

Der Sport hat mich gerettet Strassenkreuzer - Germany 23/05/2016

Jĭrĭ Pacourek (34) leitet das Sport- und Freizeitprojekt „Initiative Sozialer Sport“ des Vereins Rampe e.V., der obdachlose und sozial ausgegrenzte Jugendliche und Erwachsene berät und betreut. Pacourek, der selbst spielsüchtig und obdachlos war, geht mit den Teilnehmern zum Fußballspielen, Joggen oder Kegeln, aber auch ins Museum oder zum Minigolf. Wie die Initiative Sozialer Sport funktioniert und was sie bewirkt, erklärt er dem Straßenkreuzer.

Straßenzeitung Hempels schafft erschwinglichen Wohnraum für obdachlose Verkäufer in Kiel INSP 23/05/2016

Eine Straßenzeitung in Norddeutschland will eine gemeinnützige Firma gründen, die dauerhafte und erschwingliche Wohnungen für ihre obdachlosen VerkäuferInnen schaffen wird. Hempel, ein in Kiel erscheinendes Magazin, wird Wohnwagen und Kleinwohnungen in der Stadt kaufen und an seine VerkäuferInnen und Nutzer, die sonst Schwierigkeiten auf dem freien Wohnungsmarkt hätten, vermieten. Das ehrgeizige Projekt Hempels hilft wohnen startet in einer schwierigen Zeit. In Deutschland steigen die Mieten, erschwinglicher Wohnraum ist knapp und die Gefahr besteht, dass mehr Menschen in Obdachlosigkeit und Armut fallen.

Biomasse könnte die Energiewende in Afrika einleiten 23/05/2016

Feuerholz bleibt die wichtigste Energiequelle in Uganda. Aber es wird oft in einer nicht nachhaltigen Weise geschlagen, was zu einer Ausbeutung der Wälder des Landes führt. Am Rand des Budongo-Waldes suchen daher Wissenschaftler nach Wegen, diese Praxis zu verändern. Früher wurden die Holzschnitzel aus dem örtlichen Sägewerk einfach verbrannt oder vergraben. Jetzt produzieren diese Nebenprodukte dank moderner Biomasse-Technologie genug Elektrizität für die Häuser in der Nähe.

Behinderte Tischtennis-Spieler kämpfen in Ramallah um Akzeptanz IPS 23/05/2016

Im Westjordanland stellen Menschen mit Behinderung elf Prozent der Bevölkerung. Ihre Rechte aber werden nicht beachtet. IPS hat zwei Zentren in Ramallah besucht, die Behinderte unterstützen. Bildung und Sport - darunter Rollstuhl-Tischtennis - sollen Menschen mit Handicap mehr Unabhängigkeit und ein Gefühl der Akzeptanz verleihen in einer Gesellschaft, wo „die Menschen denken dass du nicht normal bist, wenn du nicht laufen kannst.“

Therapiehunde helfen den Kindern von Migranten in New York, lesen zu lernen Reuters 23/05/2016

Therapiehunde sind das Herz und die Seele eines Programms, das derzeit in vielen Schulen und Bibliotheken in den USA erprobt wird. In Spanish Harlem in New York City hilft der flauschige Izzy Kindern mit Migrationshintergrund, Englisch als Zweitsprache und lesen zu lernen. Die Mehrzahl der Schüler, die an dem Projekt teilgenommen haben, schaffen mittlerweile die Anforderungen ihrer Jahrgangsstufe oder übertreffen sie sogar. „Ich liebe es, Izzy vorzulesen, weil er mir zuhört und mich nicht auslacht, wenn ich einen Fehler mache“, sagt der neunjährige Vasquez.

Schockierendes Foto von einer indischen Baustelle zeigt die Realität arbeitender Mütter Reuters 23/05/2016

Ein schockierendes Foto, das ein kleines Kind zeigt, das auf einer geschäftigen Baustelle in Ahmedabad an einem Felsen festgebunden ist, während seine Mutter arbeitet, veranschaulicht die brutale Lebensrealität arbeitender Mütter in Indien. Die 15 Monate alte Shivani ist neun Stunden am Tag mit einem 1,4 Meter langen Absperrband, auf dem „Achtung“ steht, festgebunden und Temperaturen über 40 Grad Celsius ausgesetzt. Obwohl einer von fünf Arbeitern in Indiens boomendem Bausektor Frauen sind, sind Kinderbetreuungseinrichtungen am Arbeitsplatz eine Seltenheit. „Wir und unsere Kinder sind ihnen egal - sie kümmern sich nur um ihre Arbeit“, hat Shivanis Mutter der Nachrichtenagentur Reuters gesagt.

Riesige öffentliche Unterstützung für „Megaphones“ Projekt zur Beendigung der Obdachlosigkeit INSP 23/05/2016

Das kanadische Straßenmagazin „Megaphone“ ist dabei, eine Studie zu erstellen, die zeigen soll, wie man Obdachlosigkeit beenden kann. Eine Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung dieses Projekts hat in nur 36 Stunden unglaubliche 10.000 US-Dollar eingebracht. Mit diesem Geld wird die Zeitung einen engagierten Journalisten beauftragen, der lösungsorientiert über die Krise in British Columbia berichten soll. „Dieses Projekt wird Journalismus hervorbringen, der etwas verändern kann - dank der großartigen Community, die hinter ,Megaphone’ steht“, hat Produktionsleiterin Jessica Hannon INSP erklärt.

Eine Pop-Tart-Katze mit einem Regenbogen erobert das Netz The Curbside Chronicle - USA 23/05/2016

Als der US-amerikanische Illustrator Chris Torres zum ersten Mal eine Pop-Tart-Katze zeichnete, die durch den Sternenhimmel fliegt und dabe einen Regenbogen hinterlässt, hatte er keine Ahnung, dass seine Schöpfung ein erfolgreiches Internet-Meme und eine Popkultur-Sensation werden würde. Ein YouTube-Video, dass Torres’ „Nyan Katze“ zeigt, wurde bereits über 130 Millionen Mal angeklickt. Das Acht-Bit-Kätzchen hat mittlerweile seinen eigenen Manager und ist für Torres zu einer Vollzeit-Aufgabe geworden. Mit dem „Curbside Chronicle“ spricht er über den Aufstieg seiner „Nyan Katze“ zum Star, und erzählt wie dieser Erfolg sein Leben verändert hat. „Es ist eine Katze im Internet - mit einem Regenbogen“, sagt er. „Das ist immer eine Win-Win-Situation!“

Bill Keller: „Wir Journalisten müssen das System zur Verantwortung ziehen“ Spare Change News - USA 23/05/2016

Der US-amerikanische Journalist Bill Keller gab 2014 eine 30 Jahre dauernde Karriere bei der New York Times auf und begann mit dem „Marshall Project“ noch einmal von vorn. Sein unabhängiges, gemeinnütziges Start-Up bietet objektive und kritische Reportagen aus dem Justizsystem der USA. Bisher hat das Netzwerk in Partnerschaft mit etwa 60 Nachrichtenorganisationen über 400 Artikel veröffentlicht. Im April wurde es mit seinem ersten Pulitzerpreis ausgezeichnet. Keller hat mit „Spare Change News“ über seine Mission gesprochen, das amerikanische Justizsystem zur Verantwortung zu ziehen. In dem Gespräch geht es auch um die Präsidentschaftswahlen in den USA und die Macht des Journalismus, die Gesellschaft zu beeinflussen und Veränderungen anzuregen.

Ein Gespräch mit Wendy Oxenhorn, Mitbegründerin von „Street News“ Street Sense - USA 23/05/2016

Als Wendy Oxenhorn 1989 in New York City die erste Straßenzeitung der Welt mitgründete, ebnete sie den Weg für eine weltweite Bewegung, der mittlerweile 112 Straßenzeitungen in 35 Ländern angehören. Als „Street News“ wuchs, setzte sie ihren Weg fort, Obdachlosen und Armen zu helfen. Seit 16 Jahren hilft sie Blues- und Jazz-Musikern, eine Wohnung zu finden und eine Krankenversicherung abzuschließen. Dieses Jahr wurde Oxenhorn zum NEA Jazz Master: Amerikas höchste Auszeichnung im Jazz-Bereich. Hier spricht sie über ihre unglaubliche Reise mit „Street News“, und erzählt, was danach kam.

Ein erfolgreicher politischer Aktivist teilt seine Erfahrungen Real Change - USA 23/05/2016

Nick Licata ist Zeit seines Lebens politischer Aktivist. Der Stadtrat aus Seattle unterstützt schon lange Menschen mit geringem Einkommen und setzt sich für fortschrittliche Ideen ein. In seinem neuen Buch "Becoming a Citizen Activist" argumentiert Licata, dass jeder das Potenzial hat, die Dinge zu verändern. Er erzählt Erfolgsgeschichten, gibt Tipps, wie man eine Kampagne gewinnt, und teilt seine Erfahrungen aus dem Kern der Macht. Mit "Real Change" hat er über die Kraft des bürgerlichen Engagements gesprochen und zeigt, wie wir alle etwas tun können.

Ein Projekt in Kapstadt bringt Innenstadtbewohner in die Townships The Big Issue South Africa 23/05/2016

Ein neues Projekt bringt in Kapstadt die City und die Townships zusammen, und bricht so mit Stereotypen. Dabei werden Bewohner der Innenstadt in die Townships zum Essen eingeladen. Die Gründer von "Dine with Khayelitsha" glauben, dass durch ein gemeinsames Essen mit Familien in dem Township und Diskussionen über wichtige Punkte wie Bildung Vorurteilen begegnet werden kann. Claire van den Heever vom "Big Issue South Africa" ist nach Khayelitsha gefahren und hat sich das Projekt genauer angesehen.

Wie Regenwürmer Jobs in Kapstadt schaffen The Big Issue South Africa 23/05/2016

Der südafrikanische Unternehmer Phumlani Dlongwana nutzt die natürliche Aktivität von Regenwürmern, um Kompost zu produzieren und so Jobs zu schaffen. Sein geniales Start-Up mit dem Namen "Waste To Food" bringt die Würmer mit einem besonderen System noch besser dazu, Abfall in Kompost zu verwandeln, den man verkaufen kann. Wenn man betrachtet, dass jedes Jahr etwa zwei Millionen Tonnen Nahrungsabfälle in Kapstadts Müllhalden verschwinden, hat das umweltfreundliche Unternehmen großes Potenzial. Dlongwana spricht mit dem "Big Issue South Africa" über seine Hoffnungen, in den Townships von Kapstadt 30 Mikrounternehmen etablieren zu können.

Die Jubiläumsausgabe von L'Itinéraire ist zu "100% Verkäufer" INSP 23/05/2016

Zur Feier ihres Jubiläums hat die Straßenzeitung L'Itineraire aus Montreal ihre talentiertesten Verkäufer eingeladen, für eine ganz besondere Ausgabe die Federführung zu übernehmen. Wie der Name schon sagt, ist "100% Verkäufer" vollständig von den Verkäufern der Zeitung geschrieben und layoutet worden. Die Ausgabe ist das Ergebnis von drei Monaten voller Workshops, in denen Top-Journalisten als Mentoren tätig waren. Herausgeber Josée Panet-Raymond hat mit INSP über die Zukunft des Projekts gesprochen. Dazu erklärt er, warum es so wichtig ist, die Verkäufer in ihre Straßenzeitung miteinzubeziehen.

"Guitars for God": Musikunterricht in Kapstadt begeistert die Kinder von Straßenzeitungsverkäufern The Big Issue South Africa 23/05/2016

Kinder von Verkäufern des "Big Issue South Africa" bekommen dank des Projekts "Guitars for God" an den Wochenenden Musikstunden in den Büros der Straßenzeitung in Kapstadt. Lokale Musiker und das Social Enterprise "Milkshed" haben das Programm entwickelt. Laut der Gründer geht es dabei nicht nur um Unterhaltung. Leroy Glam erfährt, warum es Musik in den Ohren der Straßenzeitungsverkäufer ist, dass ihre Kinder kostenlos Gitarre lernen dürfen.

Mein Verkaufsplatz: Jessica, Indupark Dortmund Bodo - Germany 16/05/2016

Nicht alle Verkäufer des Straßenmagazins haben ihre Plätze in den Innenstädten. Jessica macht sich mehrmals in der Woche auf den Weg in den Indupark in Dortmund-Kley. Zwischen Dortmund und Bochum verkauft sie das Straßenmagazin.

Der Braunkohletourist – Kreativer Kampf gegen den Tagebau Draussenseiter - Germany 16/05/2016

In Gruppen zu zehn Personen streifen die Polizisten durch den Wald, warten an Weggabelungen oder verharren einzeln vor Bäumen, so, als wollten sie jeden einzelnen von ihnen persönlich behüten. Doch schnell wird klar, dass die Polizisten nicht die Bäume unter Schutz stellen, sondern diejenigen, die die Bäume fällen. Die Rede ist von der RWE AG. Wir befinden uns im Hambacher Forst, einem Waldgebiet vor den Toren Kölns, das zum Symbol für den Widerstand gegen den Braunkohleabbau geworden ist. „Ich rede nicht von Protest, sondern von Widerstand. Widerstand ist es, wenn ich dafür sorge, dass es nicht mehr passiert“, sagt einer, der sich Clumsy nennt und zu den Aktivisten gehört, die seit 2012 den ursprünglich 6000 Hektar großen Wald besetzen. Bis zu 45 Frauen und Männer leben ständig im und um das Gelände herum, teils in selbst gebauten Baumhütten, teils in Zelten und Campingwägen. Ihr Ziel im Kleinen: Die Rodungen zu stoppen. Ihre Ziele im Großen: Die Braunkohleverstromung zu beenden, den Filz aus Landespolitik und Großindustrie bloßzustellen, die gesellschaftlichen Produktionsbedingungen zu hinterfragen. „Es ist ein riesiger Themenkomplex, der hier am Wald dranhängt“, sagt der Aktivist. So findet sich im Camp häufiger der Slogan: „System change, not climate change.“

Keine Pressefreiheit in Kenia: Journalist soll sich für Retweet verantworten IPS 16/05/2016

Im Januar wurde ein Journalist, der für die Kenya Broadcasting Corporation arbeitet, vom Amt für kriminalistische Untersuchungen (Directorate of Criminal Investigations, DCI) befragt, weil er eine Nachricht retweetet hatte - die vom Account des DCI stammte. Er ist nur einer von vielen Journalisten, die 2015 wegen Posts in sozialen Netzwerken verhaftet worden sind. Dabei geht es vor allem um die in Kenia kontroversen Themen Korruption, Landbesitz und Sicherheit. Seit 2013 ist die Pressefreiheit in Kenia „dramatisch zurückgegangen“. IPS hat recherchiert, wie das Land soziale Netzwerke immer stärker mundtot machen will. Ein Grund sind die kommenden Wahlen 2017 - Journalisten werden immer mehr zur Zielscheibe.

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