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Es geht uns gut? Apropos - Austria 26/09/2016

Hoch lebe der Durchschnitt. Der nämlich sagt, dass wir im materiellen Überfluss leben und überhaupt alles immer besser wird. Was er uns verschweigt: Wer die Zeche zahlt und durch den Rost fällt.

„Fünfzig Mal nachdenken“ Fiftyfifty - Germany 26/09/2016

„Bei progressiven, liberalen Kräften erlebt man seit dem Putsch in der Türkei Apathie und politische Depression“, beklagt die Politologin Bilgin Ayata. Zu groß sei die Angst, sich zu äußern. Schon deshalb lohnt es sich, einmal zu nachzulesen, was einer der wichtigsten Intellektuellen wie der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk (geboren 1952), Autor so großartiger Romanen wie „Rot ist mein Name“, „Schnee“, „Istanbul“ oder, aktuell, „Diese Fremdheit in mir“, schon vor Jahren kritisiert hat. In der Rückschau könnte der Eindruck entstehen, in seinen früheren Überlegungen zur türkischen Gesellschaft in Europa und der Welt werden die aktuellen Entwicklungen am Bosporus – massenhafte Verhaftungen, Folter, Zensur und Bespitzelung – und die anti-türkischen Reaktionen darauf bereits irgendwie vorweggenommen. Eine Zusammenstellung von Hubert Ostendorf

Unsere Verkäufer: Zoran (Kupfermuckn, Linz, Österreich) Kupfermuckn - Austria 26/09/2016

Zoran Mum floh von Serbien nach Österreich, als er sechs Jahre alt war. Es war für ihn nicht immer leicht sich anzupassen, aber jetzt sieht er seine Kollegen bei Kupfermuckn als Teil der Familie an. Der Name Zoran bedeutet "Tagesanbruch", dies ist sehr passend, da er als Frühaufsteher stets um Punkt 8 Uhr vor der Tür der Straßenzeitung steht da ist, genau dann wenn diese ihre Türen öffnet.

Unser Verkäufer: Andreas (Surprise, Basel, Schweiz) Surprise - Switzerland 26/09/2016

Andreas Hossmann, 63, verkauft in Basel das Straßenmagazin Surprise. Seine Karriere in der Finanzbuchhaltung endete im gleichen Raum in dem sich heute das Back-Office von Suprise befindet. Er spricht freimütig über seine Karriere, welche 1968 begann. Amir Ali zeigt uns die Reise von Andreas, vom Finanzbuchhalter, zum Kunsttransporter und Börsenhändler. Andreas ist ein sehr offener Mann und teilt seine Lektionen fürs Leben mit uns und vergleicht, wie Menschen andere behandeln, je nachdem, ob sie besser gestellt sind oder sich am Tiefpunkt befinden - zwei Positionen, die Andreas selbst hautnah erlebt hat.

John Prine: ikonischer Songwriter findet seine beste wahre Heimat The Contributor - USA 26/09/2016

Amerikanische Songwriter-Legende John Prine hat während seiner langen Karriere viele Lieder geschrieben, die “zeigen, aber nicht erzählen" - Geschichten aus dem Leben. Von einsamen Ehefrauen und Vietnam-Veteranen zu weltmüden älteren Paaren. Prine, der mit 14 Jahren zum ersten Mal eine Gitarre in seine Händen nahm, hat in seinen Liedern Geschichten von verlorenen Seelen und gebrochene Geistern eingefangen. Im Interview mit The Contributor spricht er über seine Karriere, sein letztes Album For Better, For Worse und warum er Duette mit Mädchen liebt.

Was ich in fünf Jahren von dem National Youth Orchestra of Iraq gelernt habe The Big Issue UK 26/09/2016

Von der 17-jährigen Zuhal, Tochter zweier irakischer Ärzte, gegründet, hat es das National Youth Orchestra of Iraq geschafft, während seines fünfjährigen Bestehens Hoffnung in einem vom Krieg zerrissenen Land zu geben. 2009 tritt Dirigent Paul MacAlindin dem Orchester als dessen künstlerischer Leiter bei. Rechtzeitig zur Veröffentlichung seines Buches Upbeat: Die Geschichte des National Youth Orchestra of Iraq, schreibt MacAlindin über das, was er von der Arbeit mit de kämpferischen Gruppe gelernt hat.

Cyndi Lauper: Die Sängerin will, dass alle Spaß haben The Big Issue Australia 26/09/2016

Es steckt mehr hinter der amerikanischen Sängerin Cyndi Lauper als 80s Pophits wie Girls Just Wanna Have Fun. Sie ist auch die erste weibliche Einzelgewinnerin eines Tony Awards für Best Original Score, den sie für ihre Arbeit an dem weltbekannten Hitmusical Kinky Bootserhielt. Lauper erzählt The Big Issue Australia wir sie Langlebigkeit im Musikgeschäft erreicht hat.

Marihuana gibt Veteranen Linderung vom posttraumatischem Stress und Schmerzen Street Roots - USA 26/09/2016

30% der amerikanischen Soldaten, die während des Krieges im Irak und in Afghanistan stationiert waren, sind mit posttraumatischen Belastungsstörungen diagnostiziert worden. Street Roots spricht mit einem von einer stetig ansteigenden Zahl von Kriegsveteranen, für die das Rauchen von Marihuana eine Linderung ihrer psychischen Probleme und körperlichen Verletzungen bietet. Emily Grün begutachtet, warum so viele Soldaten zur Selbstmedikation greifen und Marihuana rauchen, welches in den meisten Fällen von anderen Kriegsveteranen angebaut wird.

Eine starke Stimme für die Menschen in Armut: Göteborgs Faktum feiert 15-jähriges Jubiläum INSP 26/09/2016

Die preisgekrönte schwedische Straßenzeitung Faktum wird diesen Monat 15 Jahre alt. Um dies zu feiern, bringt sie eine Sonderausgabe des Magazins heraus und feiert eine große Party mit Verkäufern, Mitarbeitern, Lesern und Unterstützern. Faktum wird in Göteborg herausgegeben und in acht Städten in Südschweden verkauft. 34.000 Exemplare werden pro Monat verkauft und die Zeitung arbeitet mit etwa 1.000 Verkäufern pro Jahr zusammen. Wir sprechen mit Chefredakteurin Sarah Britz Lundström, um herauszufinden, was der Jahrestag der Zeitschrift sowie den Zeitungsverkäufern bedeutet.

Doorways zur Obdachlosigkeit: ehemalige Big Issue Verkäuferin stellt das Leben auf der Straße mithilfe eines auffälligen Kunstwerks dar INSP 26/09/2016

Während ihrer Jugend waren die Straßen von London Bekki Perrimans Zuhause. Das Verkaufen des Big Issues gab ihrem Leben eine Struktur und war ein Weg, um Freundschaften zu schließen. Mit The Doorways Project sieht sie auf diese Zeit in ihrem Lebens zurück und zeigt, wie es ist auf Londons Straßen zu wohnen. Die Ausstellung begann als eine Fotoreihe welche die verschiedensten Türen dokumentiert, in denen sie schlief oder die Straßenzeitung verkaufte. Das Projekt wurde erweitert und nun können sich Menschen in den verschiedensten Städten in ganz Großbritannien Aufnahmen von Obdachlosen, die ihre eigenen Türen and Gassen zeigen, ansehen.

Der Kampf für eine Unterkunft in D. C.: ein fünf Jahre andauender Kampf gegen eine angebliche Diskriminierung Street Sense - USA 26/09/2016

Die Petition einer 42-köpfigen Gruppe, überwiegend bestehend aus schwarzen und Latino Männern, die die Bezirksregierung von Washington D.C. wegen Diskriminierung anklagt hatte, wurde von dem US-Berufungsgericht abgewiesen. Die Kollektivbeschwerde zentriert sich auf die Vertreibung der Männer aus der Notunterkunft La Casa im Jahr 2010. In einem Teil der Anklage behaupten die Männer, dass sie vertrieben worden sind, damit sie in andere, ärmere, von Minderheiten dicht besiedelte Gegenden von D.C., ziehen. Angesichts der Entscheidung haben die beiden Anwälte der Männer bestätigt, dass sie Berufung einlegen werden, mit welcher sich dann der US Supreme Court beschäftigen wird.

Flüchtlingeboote hängen von einem italienischen Palast als eine Installation des Künstlers Ai Weiwei Reuters 26/09/2016

Der chinesische Künstler Ai Weiwei hat leuchtend organenfarbene Schlauchboote an dem Renaissance-Palast in Florenz anbringen lassen, um auf die Notlage der Flüchtlinge, die Europa über das Mittelmeer erreichen, aufmerksam zu machen - dies hat einen Streit entfacht. Under dem Titel "Libero" (Freiheit) wurde die Installation des Künstlers mehrfach kritisiert, da sie die Harmonie im Stadtzentrum der norditalienischen Stadt, zerstöre. Motiviert durch seine eigenen Lebenserfahrungen sagt Ai, "ich habe für die Leute, die um ihre Freiheit kämpfen, größten Respekt."

Italienische Beamte unterstützen sich gegenseitig im Widerstand gegen die Mafia Reuters 26/09/2016

Trotz Lebensgefahr gibt es ein Netzwerk von Staatsbeamten in Italien die sich offen gegen die Kontrolle der Mafia stellen. Ein stellvertretender Bürgermeister, der in der Stadt Mondragone nördlich von Neapel geholfen hat einen Mafia-Boss zu verurteilen, wurde Opfer eines Bombenanschlags. Er ist seitdem mit einer Depression diagnostiziert worden. Das unterstützende Netzwerk bekämpft auch Korruption. Aber es ist ein harter Kampf - in Italien sind seit 1991 212 Stadträte wegen Mafiainfiltration aufgelöst worden.

Big Oil und Aktivisten vereinen sich um bedrohte Wale zu schützen IPS 26/09/2016

Ein seltener Fall sah die Zusammenarbeit von Big Oil, Wissenschaftlern und Umweltschützern, welcher erfolgreich zusammen gegen das Austerben einer bedrohten Walart gekämpft hat. Im Jahr 2000 gab es nur noch ca. 115 westliche Grauwäle im russisch-fernöstlichem Meer. Seit dem Zusammenschluss dieser ungewöhnliche Gruppe ist die derzeitige Anzahl der Grauwale auf 175 angewachsen.

Die USA kritisiert das Versagen des UN-Flüchtlingsgipfel bei dem Schutz von Kindern IPS 26/09/2016

Kinder stellen mehr als die Hälfte der weltweit 65,3 Millionen Flüchtlinge dar. Die überwiegende Mehrheit geht nicht zur Schule; eine Situation, die fast eine gesamte Generation zurückzuwerfen droht. Auf dem UN Führungsgipfel vergangene Woche mussten sich die Mitgliedstaaten der Kritik stellen, für dieses Problem keine Lösung anbieten zu können. Präsident Obama nannte die Flüchtlingskrise "einen Test unserer gemeinsamen Menschlichkeit". Kritiker versuchten jedoch Obama in seine Schranken zu weisen und verwiesen darauf, dass die USA immer noch Minderjährige ohne Begleitung sowie junge Frauen aus Mittelamerika inhaftiert.

Motes of Dust Films: Glänzende ein Licht auf den Menschen am Rande der Gesellschaft INSP 26/09/2016

Der ehemalige Schauspieler-turned-Filmemacher Rebecca Kenyon glaubt Dokumentarfilme die Macht haben, Einstellungen zu verändern und unsere Denkweise herauszufordern. Ihre Co-Produktionsfirma, Splitter von Staub Filme, schafft Werke, die verschiedene Lebensweisen von Menschen an den Rändern der Gesellschaft.

Prophets of Rage: Eine „Elitäre Taskforce aus revolutionären Musikern“ kämpft gegen Obdachlosigkeit Street Sense - USA 19/09/2016

„Obdachlosigkeit gilt als Verbrechen. Und zwar fast schon als Kriegsverbrechen“, sagt Gitarrist Tom Morello, ein ehemaliges Mitglied von „Rage Against the Machine“, der jetzt mit der Super-Gruppe „Prophets of Rage“ rockt. Die revolutionäre Band aus Mitgliedern von „Rage Against the Machine“, „Cypress Hill“ und „Public Enemy“ gründete sich als Antwort auf den Wahlkampf 2016. Bei ihren Auftritten rufen sie dazu auf, sich „Macht vom System zurückzuholen“ - und Menschen zu helfen, die obdachlos sind. Der Straßenzeitungsverkäufer und selbstfinanzierte Rapper Ronald Dudley (a.k.a. Pookanu) hat sich vor ihrem ersten Auftritt mit den Künstlern getroffen, deren Tour unter dem Motto „Make America Rage Again“ („Macht Amerika wieder wütend“) stattfindet.

Arbeit ohne Lohn: Ein Gewerkschafter aus Hamburg kämpft für die Rechte von Matrosen Hinz und Kunzt - Germany 19/09/2016

Der Gewerkschafter Ulf Christiansen, auch bekannt als der „Inspektor“, kämpft im Hamburger Hafen für die Rechte von Seefahrern aus aller Welt. Er hat selbst eine Vergangenheit als Matrose und einen unerschütterlichen Sinn für Fairness. So verhandelt er täglich mit „unehrenhaften“ Schifffahrtsunternehmen. Ulrich Jonas von „Hinz & Kunzt“ hat eine Schicht mit Christiansen verbracht, der unter anderem sicherstellt, dass eine Crew von ihrem Arbeitgeber auch den vereinbarten Lohn erhält.

Ein Star der Obdachlosen-WM interviewt den ehemaligen Brøndby- und Liverpool-Spieler Daniel Agger Hus Forbi - Denmark 19/09/2016

„Wenn du selbst Energie hast, solltest du sie teilen.“ In dieser Philosophie wurde der ehemalige dänische Mannschaftskapitän Daniel Agger erzogen. Jetzt lebt er dieses Motto mit seiner „The Agger Foundation“, die Kinder aus sozial schwachen Familien unterstützt. Hier trifft er Ken Andkjær Flindt, der es zwar in seiner Fußballkarriere nie sehr weit brachte, aber - im Gegensatz zu Agger - diesen Sommer in Schottland an einer Weltmeisterschaft teilgenommen hat. Agger gibt dem Star der Obdachlosen-WM Tipps, wie man am besten mit einer Knieverletzung umgeht.

Eine Produktionsfirma wirft ein Licht auf Menschen am Rand der Gesellschaft INSP 19/09/2016

Rebecca Kenyon ist überzeugt, dass Dokumentationen die Kraft haben, Einstellungen zu ändern und unsere Art zu denken herauszufordern. Die ehemalige Schauspielerin will mit ihrer Produktionsfirma „mote of dust films“ zeigen, wie Menschen leben, die am Rand der Gesellschaft stehen. Ihr neuester Film „Something You Can Call Home“ begleitet in North Carolina Menschen, die in ihren Autos leben, während sie versuchen, ihre Jobs zu behalten. Die englische Filmemacherin erklärt, was sie aus den Ähnlichkeiten und Kontrasten des Lebens Obdachloser in den Vereinigten Staaten und Großbritannien gelernt hat.

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