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Das Geschwür aus Alkohol und Drogen ist weg Strassenkreuzer - Germany 21/07/2014

Der „Bunte Steinweg-Family“ ist ein Künstler-Verein in Gera mit acht Mitgliedern. Gründungsmitglied ist Marco Schaub, 1974 in Gera geboren, an Drogen fast kaputtgegangen, dank Anonymen Alkoholikern (AA), Suchthilfe und Ärzten noch am Leben. Und an der Leinwand!

Der vertraute Blick zurück Apropos - Austria 21/07/2014

Es gibt Momente im Leben, an die man immer wieder gerne zurückdenkt. Die Erinnerung daran ist so lebendig, dass wir sie mit allen Sinnen genießen – und auch im Hier und Jetzt davon profitieren.

Susan Sarandon: Die Oscar-Gewinnerin setzt sich für Obdachlose ein Street Sense - USA 21/07/2014

Susan Sarandon ist eine gefeierte US-Schauspielerin. 1995 gewann sie den Oscar für „Dead Man Walking“, ein Jahr zuvor wurde sie für ihre Rolle in „Der Klient“ mit dem BAFTA ausgezeichnet. Dazu war sie in „Thelma & Louise“, der „Rocky Horror Picture Show“ und vielen anderen Filmen zu sehen. Neben der Schauspielerei setzt sich Sarandon leidenschaftlich für die Rechte Obdachloser ein und kämpft für das Ende des Hungers auf der Welt - wofür sie 2006 den „Action Against Hunger Humanitarian Award“ erhielt. Sarandon spricht mit „Street Sense“ über den neuen Dokumentarfilm ihres Sohnes, von dem sie hofft, dass er das Verständnis für die Probleme obdachloser Menschen erhöhen wird. Außerdem fordert sie, dass der US-Kongress Gewalt gegen Obdachlose als Hassverbrechen klassifiziert.

Pappkartons als Leinwand Real Change - USA 21/07/2014

„Früher hätte ich Angst gehabt, einfach so einen Obdachlosen anzusprechen - jetzt aber fürchte ich mich überhaupt nicht mehr“, sagt Willie Baronet. Der amerikanische Künstler reist gerade von Seattle nach New York. Auf dem Weg stoppt er in 24 Städten, um Bettlern ihre Schilder abzukaufen. Baronet sammelt die Schilder als Kunstobjekte und will sie später ausstellen, um Vorurteile und Stereotype abzubauen. Er spricht mit Hart Hornor von „Real Change“.

Der Sieg über die Trauer Spare Change News - USA 21/07/2014

Isaura Mendes verlor ihre beiden Söhne auf den Straßen von Boston, Massachusetts, USA, durch Gewaltverbrechen. Ihre Trauer wurde durch Gerüchte in ihrer Nachbarschaft und die Medien, die fälschlicherweise behaupteten, die Todesfälle hätten mit Drogen oder Gangs zu tun, noch vergrößert. Nichts davon war wahr. Jetzt setzt sich Mendes für Frieden und Gewaltfreiheit ein. Oft spricht sie in Gefängnissen oder trifft Männer, die für Gewaltverbrechen einsitzen. Sie will versuchen, den Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen - dafür hat sie sogar öffentlich dem Mörder eines ihrer Söhne bei der Gerichtsverhandlung 2008 vergeben. „Ich habe keine Ahnung, warum er das getan hat. Ich weiß nicht, warum das passiert ist. Und ich will über niemanden urteilen“, sagt Mendes.

Ein Weckruf: Genetisch modifizierte Nahrungsmittel sind zurück The Big Issue in the North - UK 21/07/2014

Vor über einem Jahrzehnt blockierte eine kreative Kampagne gegen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel die Produktion in Europa. Die Demonstranten schufen apokalyptische Bilder: In weißen Mänteln und Gasmasken vor aufziehenden schwarzen Wolken verwüsteten sie in Großbritannien Weizenfelder. Die Aktionen lösten bei vielen Empörung und Angst vor dem sogenannten „Frankenfood“ aus. Laut Umfragen befürworten nur zwei Prozent der Menschen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel. Strenge Sicherheitsbestimmungen haben deren kommerzielle Produktion praktisch gestoppt. Heute ist es zwar nicht leicht, solche Lebensmittel im örtlichen Supermarkt zu finden - aber haben die Aktivisten wirklich gesiegt, ihre Gasmasken und Sensen an den Nagel gehängt und sich anderen Umweltproblemen zugewandt? „The Big Issue in the North“ berichtet.

Mavis Staples: Brief an mein jüngeres Ich The Big Issue UK 21/07/2014

Mavis Staples wurde in den 1950er Jahren als Teil der amerikanischen Gospelband „The Staples Singers“ bekannt. Die Gruppe wurde von ihrem Vater ,Pops’ Staples geleitet, der Gitarre spielte. Die Gruppe wurde von spirituellen Hitgaranten zu gefühlvollen Stimmen der Bürgerrechtsbewegung, die Martin Luther King Jr. nahestanden. Mavis, 74, spricht mit Andrew Burns vom „Big Issue UK“ über den Tag, als sie Dr. King traf, und den Heiratsantrag, den ihr ein junger Bob Dylan machte.

Chinas „Krebsdörfer“ Reuters 21/07/2014

Chinesische Behörden werden beschuldigt, Umweltverschmutzung durch Fabriken zu vertuschen. In der Stadt Dapu im ländlichen China wurden bei vielen Kindern hohe Bleiwerte festgestellt. Beamte sollen Familien gedrängt haben, die Resultate der Bluttests ihrer Kinder für Milch einzutauschen. Diese soll angeblich das Blei aus ihren Körpern spülen. Umweltverschmutzung in ländlichen Gebieten in China ist weit verbreitet und ein Nebeneffekt des rapiden Wirtschaftswachstums. Die Krebsraten in einigen verschmutzten Dörfern sind so hoch, dass sie als „Krebsdörfer“ bekannt sind.

Der Plan eines Milliardärs könnte Kalifornien in sechs kleinere Staaten teilen Reuters 21/07/2014

Ein Milliardär aus den USA leitet eine ganz besondere Kampagne: Er will den Staat Kalifornien in sechs kleinere Staaten teilen. Kalifornien ist der Bundesstaat der USA mit der höchsten Einwohnerzahl und die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Laut dem Geschäftsmann Timothy Draper würde der Plan gerechtere, lokale Regierungen schaffen, die Verkehrsprobleme verringern und die Probleme mit der Wasserversorgung lösen. Vor kurzem gelang es ihm, genug Unterschriften zu sammeln, um 2016 das Volk darüber abstimmen zu lassen. Kritiker allerdings glauben, dass sein Plan die Wirtschaft schädigen könnte.

GAMBIA: Frauenorganisationen erwarten Gesetz gegen FGM IPS 21/07/2014

Frauenrechtsaktivistinnen in Gambia sind der Meinung, dass 30 Jahre Aufklärung über die Risiken der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) ausreichend sind, um die Praxis zu verbieten. Dennoch ist sie in dem 1,8 Millionen Menschen zählenden, westafrikanischen Land nach wie vor verbreitet. Doch den Gegnern zufolge ist der Wendepunkt erreicht.

ENTWICKLUNG: Experten sehen bei UN-Nachhaltigkeitsagenda auch Industrieländer in der Pflicht IPS 21/07/2014

Wasserfest sollen sie sein, wirksamer als die Millenniumsentwicklungsziele (MDGs), die sich als Waffen im Kampf gegen Hunger und Armut nur teilweise bewährt haben. Die derzeit verhandelten Nachhaltigkeitsziele (SDGs) sollen das ehrgeizigste UN-Entwicklungsprojekt aller Zeiten ermöglichen. Nach Ansicht von Entwicklungsexperten hängt ihr Erfolg auch davon ab, ob die reichen Länder auf konkrete und messbare Zielvorgaben festgelegt werden können.

„Eine Reparatur bringt Menschen zusammen“ BISS - Germany 14/07/2014

Unter der Woche leitet der Biophysiker Wolfang Heckl das Deutsche Museum als Generaldirektor und lehrt Wissenschaftskommunikation an der TU München. Doch am Wochenende kann er seiner Leidenschaft frönen: Dem Reparieren alter Elektrogeräte. In seinem Buch „Die Kultur der Reparatur“ fordert er die Abkehr von der Wegwerfgesellschaft – und wird zu einem Sprachrohr einer Bewegung, die defekte Gegenstände recycelt oder repariert, anstatt sie wegzuwerfen.

Wels unter Gemüsebeet - Farmen für eine nicht weit entfernte Zukunft Bodo - Germany 14/07/2014

Von außen betrachtet unterscheidet sich das Gewächshaus auf dem Dortmunder Union Gewerbehof nicht von Tausenden seiner Art, in denen ambitionierte Hobbygärtner ihre Tomaten ziehen. Im Inneren aber wachsen Pflanzen in Behältern, welche auf große Wassertanks montiert sind und im Regal steht kein Dünger, sondern Fischfutter.

Ist man verrückt, wenn man vertraut? Apropos - Austria 14/07/2014

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Solche Binsenweisheiten haben uns die Eltern schon mit dem Grießbrei gefüttert. Wer anderen vertraut, so lautete die Botschaft, macht etwas falsch im Leben.

„Der Fotograf ist der stumme Zeuge im Krieg“ Real Change - USA 14/07/2014

Der amerikanische Fotojournalist Michael Kamber hat den Irak-Krieg fast ein Jahrzehnt lang für die angesehene „New York Times“ dokumentiert. Sein neues Buch „Photojournalists on War: The Untold Stories from Iraq“ist ein unerschrockener Bericht über den Krieg. Er enthält bislang unveröffentlichte Bilder von Fotografen, die ihr Leben riskierten, um den Konflikt zu dokumentieren, der 2003 begann. Seither sind mindestens 150 irakische Journalisten ums Leben gekommen. Kamber hat ihnen sein Buch gewidmet, wie auch seinen verstorbenen Freunden und Kollegen Tim Hetherington und Chris Hondros, die in Libyen gestorben sind. Kamber - der neben vielen anderen Auszeichnungen in seiner 25 Jahre dauernden Karriere auch einen World Press Photo Award erhielt - hat mit dem Straßenmagazin „Real Change“ gesprochen.

Das „Spielzeug des Jahrhunderts“ The Big Issue UK 14/07/2014

Legosteine sind das beliebteste Spielzeug der Welt. Die Firma Lego erzielt jedes Jahr Profite von über einer Milliarde Euro. Hunderte Fabriken produzieren jedes Jahr 45,7 Milliarden Legosteine. 2000 erhielt Lego den Titel „Spielzeug des Jahrhunderts“. Der kürzlich veröffentlichte Lego-Film spielte eine Viertelmilliarde Dollar ein. Die Firma wurde 1932 in Dänemark gegründet, und weder ist sie eine vorübergehende Modeerscheinung, noch spielen nur Kinder begeistert mit den Steinen. Steven MacKenzie vom Big Issue UK hat mit Duncan Titmarsh gesprochen. Er lebt den Traum jedes Kindes: Titmarsh wird dafür bezahlt, Dinge aus Legosteinen zu bauen.

Anti-Obdachlosen-Stacheln und freundliche Vertreibung Bodo - Germany 14/07/2014

Als der Londoner Aktivist Andrew Horton im Juni ein Foto von Metalldornen vor einem Privathaus auf Twitter postete, ging eine Welle der Empörung durch die sozialen Netzwerke, weltweite Berichterstattung folgte. Die Aufregung um die „Anti-Homeless Spikes“ verdeckt, dass disziplinierende Architektur allgegenwärtig ist und längst ganz anders daher kommt.

Öffentliche Bibliotheken - Ein Schutzraum für obdachlose Bürger Megaphone - Canada 14/07/2014

Öffentliche Bibliotheken spielen in den meisten Städten eine wichtige soziale Rolle: Sie sind eine der wenigen öffentlichen Orte innerhalb eines Gebäudes, an denen obdachlose Menschen sich aufhalten können. Dazu bieten die Bibliotheken Zugang zu Büchern, Filmen, dem Internet und Toiletten, und sie bieten einen Platz, an dem man sich aufwärmen kann. In ganz Nordamerika lernen Bibliothekare immer mehr, auf diese Bedürfnisse einzugehen. Eine Bibliothek in San Francisco hat jetzt sogar einen Sozialarbeiter eingestellt, um Obdachlose, Drogenabhängige und gefährdete Jugendliche zu unterstützen. Vivian Luk berichtet für „Megaphone“ über ähnliche Entwicklungen in Vancouver, Kanada.

Obdachlosigkeit und die Geschichte der Kriminalisierung von Menschen, die auf der Straße leben Street Roots - USA 14/07/2014

„Sie sagen, dass die Leute hier nicht sitzen können, oder stehen oder liegen. Sie sagen, dass es unter bestimmten Umständen nicht erlaubt ist, hier zu essen oder zu schlafen. Was kann ich also verdammt noch mal tun, wenn ich kein Zuhause habe? Gehen“, sagt Paul Boden, ein prominenter Aktivist, der sich für ein Ende der Obdachlosigkeit in den USA einsetzt. Boden ist Leiter des Western Regional Advocacy Projects (WRAP), einer Gruppe von Organisationen in den USA, zu denen auch Street Roots aus Portland, Oregon, gehört. Die Gruppe führt die Kampagne für eine Bill of Rights für Obdachlose an, die grundlegende Freiheiten für sie festhalten und die Belästigungen durch die Polizei einschränken soll. Boden spricht mit Israel Bayer von Street Roots über Obdachlosigkeit in unseren Tagen und die Geschichte der Kriminalisierung von Menschen, die auf der Straße leben.

Mord, Vergewaltigung und Prostitution - Tägliche Realität für Ägyptens Straßenkinder Open Democracy 14/07/2014

Das Leben auf der Straße bringt viele Risiken mit sich. Und umso länger Menschen auf der Straße leben müssen, umso wahrscheinlicher ist es, dass sie zu Opfern werden. Viele Tausend Kinder, die in Ägypten auf der Straße leben, laufen Gefahr, Opfer von Gruppenvergewaltigungen, Prostitution, Menschenhandel oder sogar Mord zu werden. In einem Kommentar für „Open Democracy“ schreibt Nelly Ali über die Gewalt und den Missbrauch, dem die obdachlosen Kinder des Landes ausgesetzt sind. Vielen Ägyptern wird diese Tatsache erst allmählich bewusst, weil sie selbst wegen der wirtschaftlichen Probleme des Landes in Gefahr sind, zu verarmen.

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