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Kleine Frau – ganz groß und stark Strassenfeger (Germany) 04/07/2019

Ehrgeizig war Stefanie Karschies schon immer. Als Jugendliche wollte sie die erste Bundeskanzlerin werden. Da kam ihr Angela Merkel zuvor. Aber das Leben hatte andere Herausforderungen für sie vorgesehen. Vor einem Jahr wurde sie zur Berliner Unternehmerin des Jahres 2010/ 2011 gekürt, hieß noch Zschieschan-Steinfest, leitete seit fünf Jahren ihren eigenen Pflegedienst, war dreifache Mutter und hatte in den Jahren zuvor so einige Turbolenzen überstanden. Hart war es mitunter, aber ans Aufgeben dachte die Einsfünfzig-Powerfrau nie.

China will weiterhin freundliche Beziehungen zum Sudan unterhalten Reuters 04/07/2019

Der chinesische Präsident Hu Jintao sagte, dass er ungeachtet der Veränderungen, die sich durch die baldige Abspaltung des Südens des afrikanischen Landes ergeben könnten, weiterhin gute Beziehungen zum Sudan unterhalten wolle.

Der Präsident des Südsudan führt die Nation in die Unabhängigkeit Reuters 04/07/2019

Hinter dem Ruf von Salva Kiir als ruhiger Mann der sudanesischen Politik, der einen exzentrischen Geschmack für Cowboyhüte pflegt, versteckt sich ein raffinierter Politiker, der die verarmte Region am 9. Juli in die volle Souveränität führen wird.

Die Straße zur Freiheit Street News Service 04/07/2019

Die Kindheit von Yoama Brown stand im Zeichen des Bürgerkriegs. Als die Soldaten ihr Dorf überfielen, ergriffen alle die Flucht und suchten Schutz in der nächstgelegenen Stadt. Yoama aber, die unter Kinderlähmung litt, blieb nur übrig, sich zu verstecken und zu beten, dass niemand sie finden würde.

Der Point of no Return Street News Service 04/07/2019

Von jenseits der Grenze sehen sie nervös dem Drama zu, das sich dort vor ihren Augen abspielt. Während sich der Südsudan, ihr Heimatland, auf die Trennung vom islamischen Norden vorbereitet, gehen die Kämpfe in den ölreichen Gebieten weiter. Während des jahrzehntelangen Bürgerkriegs träumten die beinahe 400 000 Flüchtlinge von dem Tag, an dem ihr Land unabhängig werden würde. Aber jetzt, da dieser Tag endlich da ist, sind viele noch nicht bereit, nach Hause zurückzukehren.

Foto-Essay: Die Gesichter des jüngsten Landes Street News Service 04/07/2019

Im Juni reisten der Fotograf Simon Murphy und die Journalistin Danielle Batist in den Südsudan, um die letzten Tage von Afrikas größtem Land mitzuerleben. Sie sahen sich in den Siedlungen der Heimkehrer um, gerieten wegen der Treibstoffknappheit in Schwierigkeiten, hörten sich die Lebensgeschichten von Menschen mit Behinderungen an und besuchten eine Leprakolonie. Und sie haben das alles für den Street News Service dokumentiert.

Globale Klima- investitionsfonds ignorieren Frauenperspektive IPS 04/07/2019

In Entwicklungsländern werden Millionen US-Dollar für Klimaprojekte ausgegeben, doch für Frauen bleiben die finanziellen Mittel meist unerreichbar. Dabei sind sie in Afrika die Hauptleidtragenden der Erderwärmung und dringend auf Hilfe angewiesen.

Allein gegen die Holzmafia IPS 04/07/2019

"Meine Geduld hat ein Ende", sagt Mary, die drei Kinder allein durchbringen muss, seitdem ihr Mann Mitte Februar von Mitgliedern einer lokalen Holzmafia aus dem Haus der Familie verschleppt wurde. Sie und ihre Nachbarn wollen nicht länger hinnehmen, dass ihre Wälder im mexikanischen Bundesstaat Michocán vernichtet und sie selbst Opfer von Anschlägen werden. Mit Stöcken und Steinen bewaffnet proben die Menschen, die sich von den lokalen Behörden im Stich gelassen fühlen, den Widerstand.

Eine aussichtslose Zukunft Street News Service 04/07/2019

Am 9. Juli wird sich der Südsudan vom Norden abspalten und damit die jüngste Nation der Welt werden. Nach Jahrzehnten blutigen Bürgerkrieges, der mehr als 2 Millionen Menschenleben gekostet hat, bereiten sich die Bewohner des Südens auf das Leben in einem unabhängigen Land vor. Ein Land, das manche nie sehen werden.

Ganz von vorne anfangen Street News Service 04/07/2019

Zu Hunderttausenden haben sie die Grenze überquert, kamen per Boot, Bus oder zu Fuss. Nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs mit dem Norden, sind die Süd-Sudanesen nach Hause zurückgekehrt, um der Geburt Ihrer neuen Nation beizuwohnen. Der Kampf für die Unabhängigkeit hat ein Ende, aber für viele Rückkehrer ist der Kampf noch lange nicht vorbei.

Ein neues Darfur? Street News Service 01/07/2019

Trotz der friedlichen Atmosphäre während des Referendums flammt seit einigen Wochen ein neuer Konflikt auf. Nach Aussage der UN wurden im letzten halben Jahr mehr als 360.000 Menschen im Sudan vertrieben, mehr als die Hälfte davon allein im letzten Monat. Die schwersten Kämpfe konzentrieren sich auf die drei ölreichen Grenzgebiete, die seit der Unterzeichnung des Friedensvertrags im Jahr 2005 umkämpft werden: Abyei, Blauer Nil und Südkordofan.

Der Sudan und seine bewegte Vergangenheit Street News Service 01/07/2019

Der Sudan stand zwischen 1899 und 1956 unter britisch-ägyptischer Herrschaft. Bis 1946 war das Land in eine Nord- und eine Südhälfte geteilt. Während dieser Zeit konzentrierte sich die Entwicklung auf den Norden, während die Bundesstaaten im Süden und andere Randregionen, darunter Darfur, politisch und wirtschaftlich in hohem Maße benachteiligt wurden.

Atomterrorismus könnte zu einem neuen Fukushima führen Reuters 27/06/2019

Laut eines führenden Experten sind weltweite Anstrengungen zum Schutz der Atomindustrie vor möglichen terroristischen Anschlägen dringend notwendig, genauso wie Sicherheitsmaßnahmen, die eine Wiederholung des Unfalls von Fukushima in Japan verhindern sollen.

Afghanische Opiumproduktion von Krankheit bedroht – aber Myanmars wächst Reuters 27/06/2019

Laut einer Studie der Vereinten Nationen ging die globale Opiumproduktion wegen einer Pflanzenkrankheit, die den Hauptproduzenten Afghanistan betraf, im Jahr 2010 um 38 Prozent zurück. Im gleichen Zeitraum stieg der Ertrag des zweitgrößten Produzenten Myanmar stark an.

Die große „Bin-Laden-Scone-Debatte“ The Big Issue Malawi 27/06/2019

Als sie die Nachricht vom Tod des berühmtesten Terroristen der Welt hörten, standen viele Bäcker in Malawi vor einem Problem: Sollten sie den Namen des beliebten Produkts, das ihm zu Ehren „Bin-Laden-Scone“ genannt worden war, ändern?

Auf der Erfolgsleiter The Big Issue South Africa 27/06/2019

Sir Richard Branson betätigte sich vor kurzem als Gastredakteur des „Big Issue South Africa“. Dank seines persönlichen Projekts, dem „Branson Centre of Entrepreneurship“ („Branson Centre für Unternehmensführung“ “), entstanden viele kreative Ideen und Geschäftsmodelle. In nur vier Jahren haben 4000 Menschen dort Kurse und Vorträge besucht, und an die 100 Firmen wurden gegründet. Daraus kann man folgende Lehre ziehen: Man muss kein großer Tycoon sein, um ein eigenes Projekt aufbauen zu können.

Kaffee: Ein Sprungbrett für Haiti? L'Itinéraire (Canada) 27/06/2019

Obwohl der Anbau von Kaffee einst entscheidend zur haitianischen Wirtschaft beitrug, geht diese Form der Landwirtschaft seit den letzten zwanzig Jahren zurück. Aber Kaffee, der im 18. Jahrhundert in Haiti eingeführt wurde, könnte ein wichtiger Faktor für den Wiederaufbau des Landes nach dem tragischen Erdbeben von 2010 werden.

Neues leben mit spuren Draussenseiter (Germany) 27/06/2019

Johanna „Hanni“ Schauf arbeitet seit langem als Straßenverkäuferin des Draussenseiters in Köln. Ideenreichtum und Hartnäckigkeit haben die ehemalige Berberin dahin gebracht, wo sie heute lebt: in ihre kleine Wohnung in Kalk.

Hängend am letzten zuckend Nerv Strassenfeger (Germany) 27/06/2019

„What is the city, but the people?“, so schreibt Shakespeare im dritten Akt seines Coriolanus. Und so ist auch Flint in Michigan ein Sammelbecken individueller Geschichten. Doch in der einstigen Hochburg des amerikanischen Automobils sind es in erster Linie persönliche Schicksale, die viele dieser Geschichten prägen. Und so scheint Flint zu einem Ort verkommen, der, um es ein wenig poetisch zu formulieren, am letzen zuckend Nerv hängt.

Saubere Energie stinkt zum Himmel IPS 27/06/2019

Die Gesundheitsbehörden in der isländischen Hauptstadt Reykjavik haben vor einer geplanten Erweiterung des Erdwärmekraftwerks Hellisheidi gewarnt. Die Ausbeutung des neuen geothermischen Grauhnukur-Feldes drohe die Schwefelwasserstoffwerte um 40 Prozent in die Höhe treiben, sollten keine Vorkehrungen getroffen werden, die Werte unterhalb der erlaubten Höchstwerte zu halten.

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